Transkulturelle Kommunikation Uni Wien

Studium an sich gut - alles drum herum mangelhaft

Rafael, 28.12.2020

Transkulturelle Kommunikation

Bewertung des Autors
2.5 / 5
  • Studieninhalte 4.0 / 5.0
  • Lehrveranstaltung 4.0 / 5.0
  • Dozenten 3.0 / 5.0
  • Organisation 2.0 / 5.0
  • Ausstattung 1.0 / 5.0
  • Campusleben 1.0 / 5.0
Das BA Studium Transkulturelle Kommunikation ist für diejenige geeignet, die sich für den Beruf des Übersetzers oder Dolmetschers interessieren. Es gibt manchmal die Misinterpretation, dass man im Bachelor schon viel übersetzen wird - das ist nur zum Teil so. Manche Professoren werden schon im Bachelor mit den Studenten übersetzen und dolmetschen, wenn auch nur auf einem sehr einfachen Level. Da sich das Curriculum auch immer im 4-Jahres-Zyklus ändert, kann ich nicht ganz auf die Lehrveranstaltungen per se gehen. Im Großen und Ganzen bleiben sie gleich, nur werden die meisten Übungen und Vorlesungen entweder zusammengepackt oder nur umbenannt. Für die großen Sprachen (Englisch und Französisch) gibt es doch genug Professoren, auch wenn diese vereinzelt echt ein wenig Zweifel auslösen können. Man kommt eigentlich schon oft in die Übungen und Seminare rein, die man auch besuchen will, jedoch muss man oft damit rechnen, dass man nicht in die gewünschte Gruppe kommt und sich daher zwei prüfungsimmanente Veranstaltungen überschneiden können (d.h. man kann nur eines davon besuchen, weil man bei prüfungsimmanenten Veranstaltungen Anwesenheitspflicht hat). Die Studieninhalte an sich überschneiden sich manchmal, sind aber dennoch ganz unterschiedlich und geben einen groben Überblick zu dem, was Transkulturelle Kommunikation bzw. die Translationswissenschaft ausmacht. Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Veranstaltungen: 1. wissensübermittelnde Veranstaltungen, die grundsätzlich auf alle Sprachen zutreffen oder auf eine Sprache per se bezogen sind (z.B. Text und Kultur Französisch) und 2. sprachaufbauende Kurse, in welchen die Textproduktion und der Sprachaufbau per se (ab B1-B2 Level; man lernt die Sprache nicht von Anfang!) am Plan stehen. Mein Tipp ist generell, dass man Sprachen mögen sollte und man sich auch wirklich mit ihnen beschäftigen sollte. Es reicht fast nicht, wenn man die Sprache auf B1 maturiert hat, weil man schon auf Schwierigkeiten im 1. Semester stoßen kann (Modul 3 Prüfungen sind besonders schwer gemacht, um Studenten auszusortieren. Ich hatte in Englisch immer eine 1, auch bei der Matura, und flog trotzdem beim 1. Versuch durch ^^ beim 2. Versuch hats zwar geklappt, aber anscheinend auch nur sehr knapp - im späteren Studium hatte ich in den englischen Veranstaltungen dafür im Durschnitt 2en.) Wählt also eine Sprachkombination, die ihr wirklich beherrscht. (Im neuen Curriculum reicht auch nur eine Sprache neben Deutsch, dafür müsst ihr aber nun ein Zusatzcurriculum machen! Wenn ihr 2 Sprachen neben Deutsch wählt, müsst ihr das nicht) Zusammengefasst kann man sagen, dass das Studium an sich nicht schlecht ist, auch wenn manche Profs ein wenig inkompetent sind. Die Studieninhalte sind in Ordnung. Das Studium setzt voraus, dass man die Arbeitssprachen schon gut beherrscht (gutes B1 oder besser B2), sonst kommt man einfach nicht mit. Die sprachbezogenen Veranstaltungen werden auch in der jeweiligen Sprache gehalten, weshalb es nichts nützt, wenn man im Hören noch nicht so gut ist. Wenn man Übersetzer werden will, muss man das Studium so oder so machen. Aber zumindest bereitet es einen gut dafür vor. Was ich noch vergessen habe, ist, dass das Gebäude sehr kahl und langweilig ist. Es gibt weder eine Mensa, noch einen wirklichen Aufenthaltsraum. Man kann höchstens unter dem Audimax auf dem Tisch sitzen, sonst gibt es keine wirkliche Möglichkeit, sich an der Uni aufzuhalten. Man sollte daher schon vorher gegessen haben oder sich mit den zwei Automaten im Neubau abspeisen (welche auch manchmal eure Euros schlucken und das Kinder Bueno behalten; danke dafür)

Pro: Interessante Inhalte, akzeptable Dozenten (manchmal), viele Kulturen und Diversität

Kontra: kahler Bauklotz ohne Mensa und Aufenthaltsraum, schwere Prüfungen am Anfang, teils wenig Interesse seitens des SSC

Rafael (14-25)

Karrierestufe: Student

Transkulturelle Kommunikation

Uni Wien

Abschluss: Ich studiere noch

Studienbeginn: 2018

Weiterempfehlung: Ja

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Aktuelle Bewertungen des Lehrgangs

Studium top, ZTW flop 2.7 / 5.0
Zu hohe Vorraussetzungen 4.2 / 5.0
Erfahrung BA Studium Transkulturelle Kommunikation 3.7 / 5.0
Unausgereift 2.0 / 5.0
Allles in allem super 3.3 / 5.0
Unpersönlichste und hässlichste Uni der Welt 2.7 / 5.0
Interessant, aber ohne zukünftige Jobchancen 3.7 / 5.0
Unpersönlich & keine eigene Beteiligung 2.2 / 5.0
UNBEDINGT ABZURATEN 1.0 / 5.0
Unnötige Zeitverschwendung 1.5 / 5.0