Lebensmittelproduktentwicklung & Ressourcenmanagement FH Wiener Neustadt

Von meiner Seite her nicht zu empfehlen

Unbekannt, 19.08.2018

Lebensmittelproduktentwicklung & Ressourcenmanagement

Bewertung des Autors
1.8 / 5
  • Studieninhalte 3.0 / 5.0
  • Lehrveranstaltung 2.0 / 5.0
  • Dozenten 2.0 / 5.0
  • Organisation 1.0 / 5.0
  • Ausstattung 2.0 / 5.0
  • Campusleben 1.0 / 5.0
Das berufsbegleitende Studium am Campus Wieselburg stellt sich nach außen hin sehr gut dar. Am Tag der Offenen Türe legt sich die FH richtig ins Zeug. Ich habe den Eindruck, als Bachelor-Student kann man dort sicherlich gut Themenbereiche rund um Marketing - so auch der Name "AMU: Austrian Marketing University" - studieren. Dazu passt dann auch das Studentenleben dort in einer der Heime oder sogar im neu errichteten Hotel im Zentrum zum günstigen Preis! Leider gilt das alles nicht für den Studiengang Lebensmittelproduktentwicklung & Ressourcenmanagement. So sehr sich die FH Wieselburg sich als moderner und zukunftsweisender Studienort präsentiert, so rückständig, unflexibel und träge ist dieser Lehrgang gestaltet. Es hat den Anschein als wären die guten Jahre hier vorüber. Wissenschaftliche Mitarbeiter wechseln ständig, die Organisation läuft schleppend und träge, und das wirkt sich leider negativ auf die Betreuung der Studierenden und die Studieninhalte aus! Zwar ist der Studiengangsleiter sehr bemüht die Interessen und Anliegen der Studierenden zu betreuen, nur leider mangelt es an verfügbaren Ressourcen so wie es scheint. Ich hatte leider oft den Eindruck, völlig umsonst ins ca. 100 km entfernte Wieselburg gefahren zu sein, da manche Lehrveranstaltungen wenig Mehrwert brachten und es oft darum ging, seine Zeit abzusitzen und während des Lehrbetriebes unmotiviert Aufgabenstellungen zu googeln. Es fehlt hier eindeutig an effizienten und zeitgemäßen Lehrmethoden, so wie es viele andere Bildungsanstalten vormachen. Oben drein kam es vielfach zu frustrierenden Momenten, wie völlig willkürliche Notengebung, Fehler in der Organisation, Notenbekanntgabe die bis zu einem Jahr (!) dauerte usw. Auch die Zusammensetzung des Lehrplanes ist nicht simmtig. Der Versuch, Vortragende aus der Praxis einzuladen scheitert an zu leichtfertigten Entscheidungen für den oder die Vortragende, ohne sich wirklich Gedanken zu machen, ob der/die Vortragende(r) den Studierenden auch wirklich etwas beibringen kann. Das Produktentwicklungslabor wird vielfach angepriesen und vorgestellt. Im Laufe des Studiums erkennt man aber, dass die Ausstattung nur dürftig ist. Auch fehlt es mMn an ausreichend ruhigen Lernplätzen, um seine Zeit vor Ort effizient zu nutzen. Dem Anspruch, Interessierte auch unterschiedlichen Einschlägen/Branchen/Vorbildungen zu diesem Studium einzuladen wird dieser Lehrgang keinesfalls gerecht. Für bereits Fachkundige bietet es bestenfalls die Chance für ein zusätzliches "M.A." nach dem Nachnamen, sofern diese Person mit der Unterforderung zurecht kommt. Für Fachunkundige/Quereinsteiger bleibt nach ein paar, mitunter erhellenden, Einblicken in die Lebensmittelwirtschaft wenig übrig - und für meinen Teil bleibt nach dem vielen schlecht investierten Geld für dieses Studium leider nur ein negatives Gefühl übrig. Schade!

Pro: Wenig Aufwand für einen akademischen Titel

Kontra: Die anfängliche Motivation wird einem gründlich vermiest

Abschluss: Nein

Studienbeginn: keine Angabe

Weiterempfehlung: Nein

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