Humanmedizin SFU Wien

Viel kann, wenig muss. Ständige Weiterentwicklung

Charles , 21.06.2019

Humanmedizin

Bewertung des Autors
3.5 / 5
  • Studieninhalte 3.0 / 5.0
  • Lehrveranstaltung 4.0 / 5.0
  • Dozenten 4.0 / 5.0
  • Organisation 3.0 / 5.0
  • Ausstattung 4.0 / 5.0
  • Campusleben 3.0 / 5.0
Mein Resümee für die Zeit an der SFU Med Wien ist, viel können wenig müssen. Die Uni gibt jedem Studenten viel Freiheiten, die Inhalte lernen zu können, die er für wichtig hält. Das jedem entgegen, der mit Engagement lernt und sich eigenständig um sein Studium kümmert. Der Studienverlauf ist für mich auch ein durchdachtes Konzept und so langsam fügen sich die ersten Puzzlestücke zusammen und die Medizin fängt an richtig Spaß zu machen. Das sog spiralcurriculum, wie es auch in den anglosächischen Ländern angewendet wird, funktioniert für mich zumindest sehr gut und Wissen bleibt nachhaltig erhalten. Die Aussagen, dass die Klausuren zu einfach seien oder nur mit Altfragen zu bestehen seien, kann ich nur teilweise unterstreichen, denn mit dem neuen Prüfungsreferat wurde das Niveau definitiv deutlich gehoben. Dennoch muss man sagen, dass bei den Prüfungen immer noch deutlich Luft nach oben ist aber eine positive Entwicklung ist definitiv zu erkennen. Der Uni würde es sehr gut zu Gesicht stehen, für dieses Problem eine Lösung zu finden und vielleicht mit einer Art Jahresabschlussprüfung wie an anderen Unis zu arbeiten. Eine Anmerkung an dieser Stelle: An anderen Med Unis läuft das nicht anders ab. Und es wird teilweise viel mehr mit Altfragen auswendig gelernt. Was die Dozenten angeht, ist die Uni gut aufgestellt. Fachlich habe ich bis jetzt nur äußert positive Erfahrungen gemacht. Klar ist man kommt mit manchen Profs besser klar als mit anderen, aber die Möglichkeiten Fragen zu stellen sind bei jedem gegeben. Was die fachliche Ausbildung angeht, komme ich auf meinen Eingangssatz zurück, viel können wenig müssen. Das triff auch hier zu. Man hatte tolle Möglichkeiten sich über die Rettungssani- Ausbildung, die angebotenen Praktika und Kurse auch praktisch weiterzuentwickeln. Auch muss niemand Angst aufgrund von zu vielen Leuten keinen Platz mehr zu bekommen bei Seminaren oder anderen Veranstaltungen. Die fachliche Ausbildung hängt "leider" viel von einem selbst ab. Hier muss die Uni mehr von den Studenten einfordern und gerade in den Bereichen von Anatomie und Phyiologie klarerer Schwerpunkte in der Lehre setzen. Vielleicht auch mit freiwilligen Zusatzangeboten, denn hier wird zu wenig gemacht. Mein Zusammenfassung. Es kann sich hier eine tolle Uni entwickeln, an der man alle Möglichkeiten hat ein sehr gutes Studium zu absolvieren, aber dieser Prozess ist noch lange nicht abgeschlossen.
Charles (26-30)

Karrierestufe: Student

Humanmedizin

SFU Wien

Abschluss: Nein

Studienbeginn: keine Angabe

Weiterempfehlung: Ja

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