Humanmedizin Medizinische Universität Graz

Meduni Graz - Traum ein Traum wird wahr?

Elisa, 22.05.2019

Humanmedizin

Bewertung des Autors
3.2 / 5
  • Studieninhalte 3.0 / 5.0
  • Lehrveranstaltung 1.0 / 5.0
  • Dozenten 2.0 / 5.0
  • Organisation 4.0 / 5.0
  • Ausstattung 4.0 / 5.0
  • Campusleben 5.0 / 5.0
1. Semester: Übungen zu Histologie sind echt immer lehrreich und die Professoren sehr studentenfreundlich. In Physiologie sieht das leider gaaaanz anders aus. Wir Studenten hatten weder vor noch während noch nach der Übung irgendeine Ahnung was wir hier machen. Dozenten sind zum größten Teil unfähig. Humangenetik-Seminare waren immer interessant gestaltet. 1. Prüfung vom Stoff her ganz ok und auch der Schwierigkeitsgrad ist angemessen. Physik und Chemie-Übungen waren die größte Zeitverschwendung. Auch die Prüfung wird viel zu schwierig gestaltet und ich verstehe jeden, der für diese Prüfung an eine andere Uni geht. Anatomie hatten wir anfangs keine Ahnung, was auf uns zukommt. Aber die Prüfungen waren dann sehr human und am Ende verstand wirklich jeder worum es ging. Sehr gute Professoren!, wenn auch teils ungerechte Benotung. 2. Semester: Für die Biochemie-Prüfung ist relativ klar, was zu lernen ist. Niveau geeignet. Der kleine Sezierkurs war richtig zeitaufwändig und anstrengend. Diese Masse an Stoff muss man sich zuerst mal ins Gehirn prügeln. Jedoch kann ich sagen, dass die Materie hängen bleibt! Die Anatomie ist echt das beste an der Meduni in Graz!! Vom Modul Nervensystem war ich hingegen komplett enttäuscht. Prüfungsniveau von unschaffbar-geschenkt. Wieder sehr subjektiv. Außerdem wird viel zu viel Wissen verlangt, sodass man am Schluss nicht einmal die Basics beherrscht. 2. Semester war für mich das anspruchsvollste. 3. Semester: Gastrointestinalprüfung sehr interessant und auf jeden Fall schaffbar. Herz-Kreislauf: Stoff überschaubar, Prüfung jedoch eher schwierig, aber noch schaffbar. Embryologie: Stoff zu genau und zu viel, Prüfungen werden immer schwieriger, vorallem weil man "nebenbei" den großen Sezierkurs absolviert. Der große Sezierkurs kostet noch mehr Zeit als der kleine. Die Prüfungen sind jedoch einfacher. Der Stoff ist sehr umfangreich aber bei den Prüfungen werden wirklich eher das Grundverständnis und die Basics geprüft. Herausfordernd am 3. Semester ist vorallem, dass man viel zu viele Lehrveranstaltungen mit Anwesenheitspflicht hat. 4. Semester: Der Stoff für PM9(Pharma, Pathologie) ist überschaubar. Bei der Prüfung ist man trotzdem einfach nur überfordert. PM10-Stoff ist nicht schaffbar in 1,5/2 Monaten, wenn man wirklich alles lernt. Die Studenten pokern halt nur, welche Themen sie lernen und hoffen, dass genau jene abgefragt werden. Ist also nur ein Glücksspiel. Außerdem: Auch wenn man den Stoff versteht fällt man teils durch Prüfungen. Dafür waren die Übungen noch nie so sinnvoll wie im 4. Semester Conclusio: Pros und Cons

Pro: Anatomie, Biochemie, Pathologie und Pharma

Kontra: Pathophysiologie, Physik, Physiologie(!!)

Elisa (14-25)

Karrierestufe: Student

Humanmedizin

Medizinische Universität Graz

Abschluss: Ich studiere noch

Studienbeginn: 2017

Weiterempfehlung: Ja

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