Humanmedizin Uni Linz

Grundsätzlich ein Studiengang mit viel Potenzial

Nicole, 11.01.2021

Humanmedizin

Bewertung des Autors
3.5 / 5
  • Studieninhalte 5.0 / 5.0
  • Lehrveranstaltung 4.0 / 5.0
  • Dozenten 4.0 / 5.0
  • Organisation 3.0 / 5.0
  • Ausstattung 3.0 / 5.0
  • Campusleben 2.0 / 5.0
Ich habe mir die Rezensionen von meinen Vorgänger gelesen und kann da nicht 100% zustimmen. Ja, es ist noch eine sehr neue Uni und es muss sich noch einiges einspielen, aber es ist auf dieser Uni noch viel Potenzial da zum Ausschöpfen. Kontra: - ZML: Quasi die Organisation der Medizinischen Fakultät in Linz. Ja, es stimmt schon, die Organisation könnte besser sein und sie könnten wirklich offener gegenüber Vorschläge sein. Aber ich weiß noch, dass mein Jahrgang beim ZML nachgefragt haben (WS 2019/20) die Moduprüfung Herz zu verschieben und ja, sie haben es wirklich gemacht. Ich meine, an welcher Uni kann man einfach so mal eine Prüfung verschieben. Vielleicht sind meine Studienkollegen einfach dazu geneigt, viel zu jammern. Vielleicht bin ich eine Person, die Sachen so hinnimmt wie sie sind, weil das Aufregen nur Energie kostet. - Präpkurs: Das ist eine Sache für sich. 4 Wochen Präpkurs waren anstrengend und dann noch neben 4 Modulprüfungen lässt einen an sich zweifeln. Aber für mich hatte ich das Gefühl, trotzdem alles zum Körper gelernt zu haben (innere Organe halt) und alles gesehen zu haben. Wir haben in den 4 Wochen alles seziert, was die Grazer in 3 Monaten machen, die Testate waren wirklich sehr umfangreich, da wir wirklich ALLES lernen mussten. In Graz ist es nämlich anders, je nach „Sezierbereich“ kann es sein, dass man Kopf, Becken und Untere Extremitäten nie lernen musste ??‍ Jetzt frage ich mich, was sinnvoller ist/wäre. Das einzige, das wirklich zu bemängeln habe, ist, dass Bewegungsapparat erst nach dem Sezierkurs durchgesprochen wird und nicht davor. Das erschwerte das Testat „Leitungsbahnen“ enorm. Pros: - bemühte Dozenten und für Fragen offen: ich kenne nur die Dozenten der Vorklinik. Es sind alle mega bemüht, uns etwas beizubringen. Manche sind sich bewusst, dass viele Details in Vergessenheit geraten, da die in der Klinik (und auch als Facharzt) nicht bedeutend sind. Zum Beispiel in Embryologie: es wird zwar die allgemeine und spezielle Embryologie kompakt durchbesprochen, aber es wurde der Focus nur auf die Fehlbildungen und Pathologien gesetzt, was meines Erachtens auch viel interessanter war. („Was bringt es einen die Schlundbögen ins letzte Detail zu können, wenn man die Pathologien ned mal kennt?!“) Man kann auch den Professoren immer per Mail schreiben und ich kann garantieren, IMMER eine Antwort zu bekommen. Das kann man auch nicht von jeder Uni behaupten (hatte etwas gehört von pm ix und x in graz) - Keine Altfragen: Fluch und Segen zugleich. Macht die Prüfungen um einiges schwieriger, aber man muss sich deshalb WIRKLICH mit dem Stoff auseinandersetzen. mMn sind die Modulprüfungen nicht wirklich schwer und machbar. Es sind fast nur Single Prüfungen. Man muss halt immer mit dem Modul mitlernen, da am Ende jedes Semesters die Mündliche Abschlussprüfung kommt. - Modulaufbau: in den ersten beiden Semester werden Grundlagen (Physiologie, Pathologie, Pharmakologie) besprochen, die im 3.-4. Semester vertieft werden. Nach den 2 Jahren kann man den Stoff wirklich ? - Persönlicher Kontakt zu den Dozenten: ich glaube nicht, dass man an den anderen Unis so persönlichen Kontakt zu den Dozenten aufbaut, wie in Linz. Die Anatomie-Dozentin kennt all unsere Namen. Über dem Journal Club lernt man Dr. König kennen, OA von den Lisln in Hämato-Onko. Viele Notärzte, die uns im SkillLab unterstützen. Ich möchte in Linz später arbeiten, deswegen sehe ich es nur als Vorteil für mich. - Grundlagen und Praxisorientiert: der Stoff muss nicht ins Detail gekonnt werden, es wird wirklich auf die Grundlagen wertgelegt. Freundin von der MedUni Graz: Ich hatte für die Prüfung probiert selber zu lernen, aber die Fragen waren so detailliert, dass man ohne Altfragen nicht auskommt - Anatomisch-Virtuelle Pathologie im AEC: mega geil im AEC die Anatomie zu wiederholen. Gelernt wird mit 3D Funktion, geleitet durch einen Radiologen. Dazu klinische Einblicke, da er uns viele CT, MRT, Angio Bilder zeigt und erklärt, wie man was erkennen kann. Zwecks Campusleben, ab September 2021 wird der neue Campus am MC eröffnet!

Pro: Sehr bemühte Dozenten, keine Altfragen (ja, man muss den Stoff wirklich lernen), Kontakt zu Dozenten, Praxis- und Klinikorientiert

Kontra: Präpkurs, Organisation über ZML

Nicole (14-25)

Karrierestufe: Student

Humanmedizin

Uni Linz

Abschluss: Ich studiere noch

Studienbeginn: 2018

Weiterempfehlung: Ja

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