Ingenieurwissenschaften (Joint-Degree) Uni Salzburg

Unfair und Ungerecht

Christian, 16.06.2018

Ingenieurwissenschaften (Joint-Degree)

Bewertung des Autors
1.7 / 5
  • Studieninhalte 2.0 / 5.0
  • Lehrveranstaltung 2.0 / 5.0
  • Dozenten 1.0 / 5.0
  • Organisation 1.0 / 5.0
  • Ausstattung 2.0 / 5.0
  • Campusleben 2.0 / 5.0
A grundlegende Problematik: A1: Der Studiengang BA JDS Ingenieruwissenschaften (4 Semester PLUS Salzburg, 2 Semester TUM und 1 Semester PLUS oder TUM = 7 Semester) war zunächst als BA DDS Materialwissenschaften geplant. Dieser BA Studiengang hängt eng mit dem MA JDS Materialwissenschaften (1 Semester Salzburg, 1 Semester München, 2 Semester Salzburg oder München) und dem MA Chemistry and Physics of Materials (nur PLUS Salzburg) zusammen. A2: Der Studiengang BA JDS Ingenieurwissenschaften wurde als Double Degree Programm (2 Abschlüsse) eingeführt, Abschlüsse wurden aber immer nur im Sinne eines Joint Degrees (1 Abschluss) vergeben. Diese Modalität wurde still geändert. A3: Der Studiengang BA JDS Ingenieurwissenschaften (210 ECTS) und der MA JDS Materialwissenschaften (120 ECTS) kamen als konsekutive Kombination auf 330 ECTS. Das ist nicht konform mit dem bayrischen HG 20xx und es wurde daher der MA Chemistry and Physics of Materials (90 ECTS) konsekutiv zum BA JDS Ingenieurwissenschaften eingeführt. A4: Die Prüfungsordnung für das eine Jahr Müchen für den BA JDS Ingenieruwissenschaften war zu Beginn die ADPO und dann schliesslich die APSO in den jeweiligen Versionen. Zwischen 2009 und 2015 sind aber Studenten des Studiengangs bis zu 10 mal bei Prüfungen an der TUM angetreten und waren bis zu 6 Jahren für den Studiengang inskribiert. - Es ist unklar welche Regelung hier an der TUM überprüft oder angewandt wurde. Just in einem Curriculum wurde dann schlagartig ab 2015 die Studiendauer für das eine Jahr TUM auf 2,5 Jahre begrenzt und man musste pro Semester 10-15 ECTS Punkte liefern. Prüfungen kann man in diesem Zeitraum 3-5 mal widerholen. Die genauen Daten/Regeln sind auf der Webseite der PLUS zu finden. B meine Erfahrungen VorVORgeschichte: B1: Als der MA JDS Materialwissenschaften vorgestellt wurde haben die meisten Studenten die ECTS Punktanzahl kritisch hinterfragt. In Vorträgen zu den geplanten Masterstudiengängen wurden immer Masterprogramme nur in Salzburg angepriesen. Die Kritik der ECTS Punktezahl war berechtigt, weil ja dann der MA Chemistry and Physics of Materials installiert werden musste (vgl. A3) B2: Ich habe jede Prüfung beim ersten Termin bestanden und immer absolut rechtskonform studiert. Zu meiner Zeit war es noch nicht möglich das eine obligatorische Semester im MA JDS Materialwissenschaften vorzuziehen. Mit A3 waren die 120 ECTS Punkte immer unrecht. Ich wollte mich nicht gleich in diesen Master inskribieren, hätte mich aber in den 90 ECTS Master Chemistry and Physics of Materials sofort inskribiert und damit eine Menge an Zeit gespart. (Wahlfächer im MA JDS Materialwissenschaften, die laut Curriculum versprochen wurden, wurden zusätzlich verweigert. Der zweite Jahrgang durfte dann aber vom strikten Plan abweichen und einige ECTS Punkte frei wählen.). Ich habe daher H. gefragt, ob ich gleich die Masterarbeit vorziehen kann - Entweder bei ihr oder bei einem habilitierten Mitarbeiter von ihr oder einem anderen Dozenten des Fachbereichs. Dies wurde mir alles verweigert, obwohl ich später von anderen Dozenten durchaus andere Meinungen zu diesem Thema gehört hatte (Man kann auch keine Masterfächer im Bakk belegen, Studien an der TUM ohne Prüfungsordnung (vgl. A4) durchführen oder Studiengänge mit falscher ECTS Punktezahl einführen. (vgl. A3)). Ich hätte mir eine Gesamtzeitersparnis erwartet. Hätte H. hier etwas angepasster reagiert, hätten die Folgeereignisse wahrscheinlich nie statt gefunden. Ich weiß bis heute nicht warum mir das Vorziehen der Masterarbeit verweigert wurde. Die Punkte (A1-4) wiegen moralisch/rechtlich meiner Ansicht nach viel schwerer, als was möglicherweise durch das Vorziehen der Arbeit passieren hätte können. C meine Erfahrungen Vorgeschichte: C1: Im Master MA JDS Materialwissenschaften kam es dann zu einer Situation mit H.. Zwei Studteninnen, die nicht regulär im Master inskribiert waren und vor 2015 die maximale Studiendauer nach ADPO/APSO schon lange überschritten hatten (vgl. A4), haben wegen Urlaubsplänen ein geblocktes Fach im einen Semester TUM verschoben. Es ist unnötig zu erwähnen, dass nicht regulär im Master inskribierte Studenten dazu kein Recht haben. Ich habe mich etwas deftig bei diesen zwei Studentinnen per Email beschwert aber sonst nicht viel unternommen um die Verschiebung rückgängig zu machen. Beide haben sich dann aber bei H. über mich beklagt und sie hat, ohne die Gesamtsituation zu betrachten, eine Mahnbrief an mich verfasst. C2: Diese unausgewogene Behandlung war mir zu viel. Ich habe die Situation mit den ECTS Punkten (vgl. A2) beim bayrischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst erfragt. Das Refarat X3 hat mir bestätigt, dass die konsekutive Kombination von BA JDS Ingenieurwissenschaften und MA JDS Materialwissenschaften mit insgesamt 330 ECTS nicht konform mit dem bayrischen HG 20xx ist. Es wurde dann der MA Chemistry and Physics of Materials (90 ECTS) eingeführt. Hätte B2 nicht statt gefunden wäre mir das egal gewesen. Der MA Chemistry and Physics of Materials hätte kurz oder langfristig sowieso eingeführt werden müssen. D meine Erfahrungen: D1: Schliesslich habe ich einen damals noch in H.‘s Gruppe tätigen habilitierten Universitätdozenten um ein Masterarbeitsthema gefragt. Dieser hat mir gesagt er würde sich eine Thematik überlegen und wir könnten beginnen. Nach Rücksprache mit H. hieß es dann aber es gibt keine Themen. Ich musste die Masterarbeit dann wo anders schreiben und hatte keine Möglichkeit eine Dissertation anzuhängen. Beide Studentinnen bekamen Masterarbeitsmöglichkeiten bei H. (vgl. C1). Ich habe H. zur Rede gestellt und gefragt, warum ich die Masterarbeit nicht bei genanntem habilitierten Universitätdozenten durchführen darf. Als Antwort wurden mir die Ereignisse C1-2 genannt. Beide Begründungen sind natürlich unlogisch, weil ich derjenige war der in beiden Fällen ungerecht behandelt wurde. E Fazit: E1: Ich habe jede Prüfung auf den ersten Termin bestanden und nie die ADPO/APSO strapaziert. Ich habe nur um eine vorgezogene Masterarbeit gebeten um meine Nerven zu schonen, sowie 3 Jahre unnötige Leerzeit abzuwenden. Ich denke eine solche Bitte ist im Anbetracht von A3-4 nicht abwegig. Bis heute hat sich das Rektorat (Herr Rektor S. und Herr Vizerektor für Lehre M.) nicht für das was mir passiert ist entschuldigt. Aufgrund der sichtlichen Fehler der Universität (vgl. A1-4) und der Nicht-Aufklärung dieser, rate ich von diesem Studiengang dringenst ab. Für allen denen ähnliche Dinge im Zusammenhang mit dem Studiengang passiert sind: Man kann mich per Email und auf Facebook jederzeit erreichen.

Pro: einige Lehrveranstaltungen

Kontra: ungerechte Behandlung von Studenten

Christian (26-30)

Karrierestufe: mit Berufserfahrung

Ingenieurwissenschaften (Joint-Degree)

Uni Salzburg

Abschluss: Ja

Studienbeginn: 2012

Weiterempfehlung: Nein

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