Ingenieurwissenschaften (Joint-Degree) Uni Salzburg

Chronologie der Kuriositäten

Martin, 20.12.2017

Ingenieurwissenschaften (Joint-Degree)

Bewertung des Autors
1.8 / 5
  • Studieninhalte 2.0 / 5.0
  • Lehrveranstaltung 2.0 / 5.0
  • Dozenten 1.0 / 5.0
  • Organisation 1.0 / 5.0
  • Ausstattung 2.0 / 5.0
  • Campusleben 3.0 / 5.0
Es steht ausser Frage, dass so ein Studiengang eine Herausforderung an beide Hochschulen darstellt. Aber man muss sich auch als Bauunternehmer an gewisse multiregionale Normen und Gesetze halten, bevor man ein Projekt beginnt. Die Chronologie der rechtlichen Kuriositäten beginnt mit der Einführung des Studiengangs im Jahr 2006 und reißt über 10 Jahre nicht ab: * Der Studiengang war von beiden Univeritäten zunächst als Bachelor Materialwissenschaften geplant. Zur Erinnerung: Materialwissenschaften sind Metallurgie, Kunststofftechnik, Werkstofftechnik usw. ... .2006 wurde, bei gleichbleibendem Curriculum, ein neuer Name, Ingenieurwissenschaften (das ist Maschinebau, Elektrotechnik, Bauwesen, usw. ...) gewählt. Die Studenten sind quasi betrogen worden. Über das sollte man hinwegsehen können. ** Der Studiengang wurde als Double Degree von beiden Universitäten eingeführt. Bei einem Double Degree Programm werden die Lehrveranstaltungen gegengleich anerkannt und man bekommt zwei Abschlüsse, einen von jeder Universität. - In diesem Falle einen doppelten BSc. Der Wortlaut “Double”, in den Jahren 2006 bis 2011 kann durch Zeugnissdokumente der Uni Salzburg belegt werden. Abschlusszeugnisse wurden ab dem Jahr 2010 ausgestellt, aber immer im Sinne eines Joint-Degrees. Welche internen Abmachungen es zwischen den Verantworungsträgern beider Universitäten auch immer gibt oder gegeben hat, die Studenten wurden offensichtlich getäuscht. Auch diese Tatsache liegt noch im Bereich des Erträglichen. *** Schliesslich wurde 2011 der Joint Master Materialwissenschaften eingeführt. Dieser Master wurde als konsekutiver Master zum Bachelor Ingenieurwissenschaften konstruiert, die Studenten wurden von Verantwortungsträgern der Universtät Salzburg geziehlt mit der Behauptung belogen es handle sich um einen “nicht konsekutiven” Master. Was nun auch immer rechtlich korrekt ist, die folge Ereignisse sprechen für sich: Master Materialwissenschaften (120ECTS) und Bachelor Ingenieurwissenschaften (210ECTS) erreichen gemeinsam 330 ECTS, 300 sollten es sein. Diese Tatsache ist irgendwann an die Oberfläche diffundiert und es wurde als “Lösung” ein nur an der PLUS Salzburg angebotener Master Chemistry and Physics of Minerals mit 90 ECTS installiert. Es kann vorkommen, dass man ohne ersichtlichen Grund 3-4 Jahre mehr an Studienzeit hat. **** Die absolute Krönung ist aber die offensichtliche Unfähigkeit der TU München ihre eigene Studienordnung umzusetzen. Bis um die Jahre 2012-2013 waren Studenten des Joint-Degrees Ingenieurwissenschaften bis zu über 6 Jahren an der TUM inskribiert und es ist niemandem aufgefallen, man konnte Masterfächer belegen und Abschlussarbeiten schreiben und ruhig 8 mal z.b.: die Maschinenelemente Klausur machen. Irgendwann ist die TUM dann auf die Idee gekommen den Münchner Studienteil auf 5 Semester zu beschränken. Es kann sein, dass man dann quasi 5 Jahre umsonst studiert und seinen ganzen Bachelor wegen einer einzigen Prüfung verliert, welche nicht in der Zeit bestanden wurde. Einige dürfen 6 Jahre den Münchnerteil studieren die anderen nur 2,5 und das nur weil die TUM unfähig ist ihre eigenen Regeln zu überprüfen. Genau genommen müssten dann alle die zu lange studiert haben lediglich einen Abschluss aus Salzburg bekommen. Die Zustände sind eigentlich skandalös und man stellt sich nicht vor solche an einer bayrischen Eliteuni anzutreffen. Die Rechtsabteilung der Paris Lodron Universität blockiert jegliche Kommunikation zu diesen Themen auf undemokratischste Weise. Erreichen könnten die Geschädigten nur durch gemeinsame juristische Aktionen gegen die PLUS oder besser gesagt den Fachbereich Chemisty and Physics of Minerals etwas. Ich werde eine WhatsApp Gruppe einrichten.

Pro: Mathematik und Informatik ist recht kompetent in Salzburg

Kontra: weder Fisch noch Fleisch

Martin (26-30)

Karrierestufe: mit Berufserfahrung

Ingenieurwissenschaften (Joint-Degree)

Uni Salzburg

Abschluss: Ich studiere noch

Studienbeginn: 2013

Weiterempfehlung: Nein

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